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1. Das Benutzen des Fluggeländes ist nur den Vereinsmitgliedern gestattet. Der Modellflugbetrieb darf nur in Anwesenheit eines Beauftragten des Erlaubnisinhabers durchgeführt werden. Der Beauftragte muß mit den Bedingungen und Auflagen der Aufstiegserlaubnis (Aktenzeichen Nr.: 27-3846.1-5) des Regierungspräsidiums Karlsruhe vertraut sein. Er ist für die Ordnungsgemäße Durchführung des Modellflugbetriebs verantwortlich.

2. Der Flugbetrieb ist nur in Anwesenheit einer zweiten Person bzw. eines Flugleiters erlaubt. Flugleiter sind Mitglieder, die vom Vorstand nach Einweisung als Flugleiter bestimmt wurden (siehe Aushang).

Vor Ausübung des Flugbetriebes ist durch den Piloten bzw. Flugleiter ein vollständiger Eintrag im Flugbuch vorzunehmen. Die Anzahl der Starts, sowie mögliche Unregelmäßigkeiten während des Flugbetriebs und sonstige besondere Vorkommnisse sind schriftlich zu vermerken. Eine gültige Postlizenz ist mitzuführen und auf Verlangen des Flugleiters vorzulegen.

3. Jeder Teilnehmer am Modellflugbetrieb hat sich so zu verhalten, daß die Ordnung des Modellflugbetriebes, sowie die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere andere Personen und Sachen, nicht gestört oder gefährdet werden. Er verpflichtet sich den Anordnungen des Flugleiters Folge zu leisten. Bei Alkoholgenuss gilt für Piloten und Flugleiter die absolute Null-Promille-Grenze.
Die Verwendung einer Videobrille ist nur im Lehrer.Schüler-Betrieb mit zwei Sendern gestattet.

4. Anfänger werden von erfahrenen Mitgliedern solange betreut, bis ein selbständiges Fliegen nachgewiesen wurde. Anschließend kann er zum Flugleiter ernannt werden. Der Anfänger ist im Lehrer-Schüler-Betrieb mit dem Lehrer- oder Vereinsmodell über den Lehrer versichert. Nach vier Wochen muss der Anfänger dem Verein und dem DMFV beitreten, so dass er sdann selbst versichert ist.

5. Flugleiter haben die Verantwortung über einen reibungslosen Flugbetrieb und sind befugt, Entscheidungen und ggf. Verbote auszusprechen. Sie sind nur der Vorstandschaft gegenüber verantwortlich. Der Flugleiter hat während seiner Tätigkeit ausschließlich den Flugbetrieb zu leiten, kann jedoch durch einen zweiten Flugleiter abgelöst werden (beide ins Flugbuch eingetragen).Der Flugleiter ist durch eine Armbinde „Flugleiter“ gekennzeichnet. Bei Ablösung durch den zweiten Flugleiter ist die Armbinde weiterzugeben. Der verantwortliche Flugleiter ist eindeutig durch die Armbinde kenntlich gemacht.

Seine Aufgaben sind im wesentlichen:

- Namentliche Eintragung in das Flugbuch (Flugleiter und Piloten).

- Überwachung der Frequenzen und der Kanäle im 35 MHz-Betrieb(Kanalfähnchen und Klammern).

Ggf. Modelle auf Flugtauglichkeit überprüfen

  • a) technische Mängel

  • b) Schallpegel max. 82 db(A)

  • c) Abfluggewicht max. 25 kg.

- Koordination des Flugbetriebes und Regelung der Zu- und Abfahrtswege.

- Überwachung und Einhaltung der Fluggrenzen (rechte Platzgrenze ist Fluggrenze—ausgenommen bei Start und Landeanflug).

- Starts und Landungen dürfen nur noch quer zum Vorbereitungsraum durchgeführt werden (siehe Kartenmaterial).

- Einstellung des Flugbetriebes bei Gefährdung von Menschen und Tieren.

6. Es ist strengstens darauf zu achten, daß der Betriebsluftraum (siehe Karte) nicht verlassen und die außerhalb der Start- und Landezonen vorgeschriebene Mindestflughöhe von 15 Metern eingehalten wird.
Die maximale Flugöhe von 300 m darf nicht überschritten werden! (Beginn des kontrollierten Luftraumes)

7. Es dürfen maximal drei Motorflugmodelle* gleichzeitig betrieben werden.

8. Betriebszeiten: Montag - Samstag 8.00-12.00 Uhr und 14.00-20.00 Uhr

Sonn - und Feiertags 9.00-12.00 Uhr und 14.00-19.30 Uhr

Jedoch spätestens bis eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang.

 

9. Zuschauer und deren Kinder dürfen sich während des Flugbetriebes nur im Parkbereich, bzw. außerhalb des durch Pfosten abgegrenzten Betriebsgeländes aufhalten.

10. Gastflieger und passive Mitglieder dürfen nur mit Genehmigung des Flugleiters und mit einem gültigen Versicherungsschutz fliegen. Sie sind im Flugbuch mit Unterschrift des Gastes entsprechend zu vermerken.

 

Die vorstehende Flugplatzordnung, sowie die Bedingungen der Aufstiegserlaubnis durch das Regierungspräsidium Karlsruhe (Aktenzeichen 27-3846.1-5) sind für alle Mitglieder bindend. Bei Verstößen und Zuwiderhandlungen kann:

  1. der Versicherungsschutz durch den Verein abgelehnt werden.

  2. Der verursachte Schaden zu eigenem Lasten veranschlagt werden.

  3. In schweren Fällen Flugverbot, bzw. Vereinsausschluß ausgesprochen werden.

Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen diese Verfügung nach §58 LuftVG können mit einer Geldbuße bis zu 10.000,-DM geahndet werden, sofern die Zuwiderhandlung nicht als Straftat zu verfolgen ist.

* sind Modelle mit Kolbenmotor oder Turbinenantrieb ( Verbrennermotoren)

 

 
 
www.MFC-Walldorf.de